Eine gepflegte Hecke prägt den Gesamteindruck eines Grundstücks – doch der Zeitpunkt des Schnitts entscheidet maßgeblich über das Ergebnis und die Gesundheit der Pflanze.
Gesetzlicher Rahmen beachten
In Österreich gilt naturschutzrechtlich, dass radikale Rückschnitte von Hecken und Gehölzen in der Zeit vom 1. März bis 30. September grundsätzlich untersagt sind, um brütende Vögel zu schützen. Ein schonender Form- und Pflegeschnitt, der den Charakter der Hecke nicht grundlegend verändert, ist davon in der Regel ausgenommen – im Zweifel lohnt sich ein Blick in die jeweilige Landesregelung.
Der ideale Zeitpunkt für die meisten Heckenarten
Für die meisten Heckenarten empfiehlt sich ein Hauptschnitt im Frühsommer, nach der ersten kräftigen Wachstumsphase, sowie bei Bedarf ein leichterer Nachschnitt im Spätsommer. So bleibt die Hecke kompakt, ohne dass der Rückschnitt zu stark in die Substanz eingreift.
Wie oft sollte geschnitten werden?
Schnellwachsende Heckenarten wie Liguster oder Hainbuche vertragen und benötigen oft zwei Schnitte pro Jahr, während langsamer wachsende Nadelgehölze meist mit einem jährlichen Formschnitt auskommen.
Worauf beim Schnitt selbst zu achten ist
- Scharfes, sauberes Werkzeug verwenden, um Quetschungen an den Trieben zu vermeiden
- Die Hecke leicht trapezförmig schneiden, unten breiter als oben, damit auch untere Bereiche ausreichend Licht bekommen
- Schnittgut zeitnah entfernen, damit sich keine Fäulnis oder Schädlinge bilden
Wer sich unsicher ist oder schlicht keine Zeit für den Heckenschnitt hat, kann diesen bei uns im Rahmen eines fixen jährlichen Termins buchen – mehr dazu auf unserer Seite zum Heckenschnitt.
